Jetzt ist es wirklich soweit! OTON nutzt Indiegogo zur Finanzierung. Das Ziel? Stolze $750.000 (~ 562.650 Euro) in nur 30 Tagen. Für knapp 100 Euro (Versandkosten eingerechnet) gibt es die Standardkonsole. Wer noch ein wenig mehr drauf legt, bekommt für umgerechnet 230 Euro noch einen integrierten Projektor hinzu oder für etwas über 300 Euro zusätzlich eine Bewegungs-/Tonkamera. Realistisch? Das Ziel ist es wohl kaum. Die angekündigte Betaphase hat nie stattgefunden und bewegte Bilder der Spielkonsole in Aktion gibt es immer noch nicht, denn das Video oben zeigt nur diverse bewegte Spielszenen, die nicht von der Konsole stammen müssen. Das wird für die breite Masse nicht ausreichen, gerade bei dem ziemlich hoch angestrebten finanziellen Ziel. Mich reizt allerdings vor allen die Konsolenvariante mit Projektor / Beamer…und ganz ehrlich, dass die Konsole selbst Spiele erstellen kann, auch wenn es nur ziemlich schlechte sein können. Da ich ein Faible für solche Nischenprodukte habe, mal sehen, ob ich investiere. Allerdings wird das wie gesagt wohl sowieso nichts geben, das angestrebte Ziel ist bei dem Image das Oton beim ersten Versuch in der weltweiten Presse hatte, gelinde gesagt…beschissen 😉 Was noch stört: Die Kampagne wurde als „flexibel“ gestartet, sprich das Geld fließt auch, wenn das Ziel nicht erreicht wird. Erfinder Derrick Samuels will das Geld dann zwar wieder zurückzahlen, aber dann hätte man die Kampagne auch direkt auf das Ziel auslegen können…

OTON X Technische Details:

oton_verbaut ouya-vs-otonEs war etwas still geworden um die Spielkonsole „Oton“. Die News bestanden zuletzt auch nur noch aus: Im Juli startet die Schwarmfinanzierung auf Kickstarter. Dann war plötzlich der August da. Und jetzt? Mittlerweile gibt es neue Bilder zur Konsole von EnGeniux. Einmal hält Entwickler Derrick Samuels diese in der Hand und zeigt den größentechnischen Vergleich mit der ebenfalls per Crowdfunding sehr erfolgreichen Ouya (linkes Bild, rechts). Dann sieht man den Prototypen mit der verbauten Hardware (rechtes Bild, rechts).

Jetzt aber soll es, nach längerer Zeit, endlich losgehen. Das Projekt Kickstarter scheint gescheitert zu sein, denn für morgen ist das Crowdfunding-Projekt auf Indiegogo angekündigt worden. Der Vorteil für alle Europäer wird sein: Dort ist eine Bezahlung per PayPal möglich. Ansonsten bleibt es abzuwarten, was genau angeboten wird und vor allem, ob die Kampagne Erfolg haben wird.

awful-inside3-wuerfel-fertigAwful0 ist fertig. Der drittschwerste Würfel von Inside³. Erfinder Romain-Guirec Piotte hält ihn im Bild rechts in den Händen. Ein schönes Rot. Aber sonst? Ist es ein bisschen schade, dass man als Crowdfunding-Unterstützer auf Ulule mit den am meisten bestellten Würfel-Labyrinthen, diesen am spätesten erhält. Weil alle eben nacheinander fertig gestellt werden…

inside3_wuerfel_verpackung_transparentEs gibt welche, die ihn schon haben. Nämlich die, die nicht alle Würfel auf einmal haben wollten und die einfachereren bestellt hatten. Hat man aber beim Crowdfunding auf Ulule, so wie ich, alle sechs Würfel „bestellt“ muss man warten. Denn die Produktion der letzten, schwereren, 3D-Labyrinth-Würfel ist noch nicht abgeschlossen. Ende August soll die Lieferung erfolgen.

Rechts ist ein Bild des transparenden Demo-Würfels für für die Spielwarenläden. Käuflich wird es dieses Exemplar nicht zu erwerben geben.

oton-prototypeDerrick Samuels hat den ersten Prototyp der Spielekonsole „OTON“ vorgestellt. Die Crowdfunding-Kampagne soll in Kürze starten. „Early Birds“ sollen die Konsole dann für nur 99,- Dollar (75,76 Euro) erwerben können. In einem Video wird das Gehäuse von Oton vorgestellt. Allerdings gibt es bisher noch keine Videos, die das Spielekonsolensystem auch in Aktion zeigt.

Das Vorstellungsvideo mit Derrick Samuels: