Solar Struggle – Test / Review

Zunächst nur für den XBOX LIVE Marktplatz erschienen, ist der Weltraum-Shooter Solar Struggle jetzt auch für den PC verfügbar. Im jahr 2087 nimmst du als Spieler eine tragende Rolle ein und schießt dich gegen allerhand Weltraumgegner durch die Kampagne.
Ursprünglich wurde das Spiel von nur einem Programmierer aus Bayern entwickelt, die Jungs von redspotgames bringen noch Spiele für die gute alte Dreamcast heraus, das auf dem spieleentwicklertreffen.NRW und später auf dem Newcomer@GC Stand auf der GamesConvention 2008 präsentiert wurde. Dort wurde dann Z-Software auf das Projekt aufmerksam und klingte sich langsam aber sicher ein. Z-Software war es jetzt auch, die die PC-Version auf Little Indie gebracht haben.


Space-Rat: Xplode! – Test / Review

Mit Space-Rat: Xplode! bringt das kleine Entwicklerstudio Bronx Studio aus Frankfurt am Main ihr Erstlingswerk heraus. Das Spiel befindet sich bereits seit 2008 in Entwicklung. Zuvor gab es diverse Prototypen mit anderen Engines. Für ein Casual Game in der Preisklasse von unter 10,- Euro nicht alltäglich. Nicht alltäglich ist auch das Spiel ansich, denn der Bomberman-Clone hat einiges auf dem Kasten …


The Second Guest – Test / Review

Bereits im Juni 2010 wurde vom deutschen Entwickler „Twice Effect“ ein neues Adventurespiel angekündigt. „The Legend of Creepy Island“, die offizielle Homepage befindet sich immer noch im Wartestatus, sollte im Dezember 2011 erscheinen. Knapp ein Jahr später stand dann der neue Titel fest: „The Second Guest“. Zunächst war das Spiel für den 8. Januar 2012 geplant, der Releasetermin wurde dann auf den 8. März 2012 verschoben. Das Spiel verspricht eine packende Story, witzige Dialoge und anspruchsvolles Rätseldesign mit klassischer Point ’n‘ Click-Steuerung. Die Synchronsprecher wurden namenhaft besetzt. So spricht David Nathan, die deutsche Stimme von Johnny Depp, den Hauptdarsteller des Adventures Jack Ice. Oliver Rohrbeck (Justus Jonas von den drei ??? und die deutsche Stimme von Ben Stiller) verleiht dem Inspektor seine Stimme. Der Erzähler wurde von Lutz Riedel vertont. Der Soundtrack stammt von Luigi-Maria Rapisarda aus Heilbronn. Das jetzt erschienene Spiel enthält die ersten beiden von insgesamt fünf geplanten Episoden.

Kann das Spiel die hohen Erwartungen erfüllen?

HTR – High Tech Racing – Test / Review

Ein Autorennbahn-Simulator auf dem PC? HTR – High Tech Racing bietet genau das an. HTR ist wieder ein Spiel aus dem Hause QUByte Interactive, das ursprünglich für Android und das iPad erschienen ist.

Die Steuerung ist einer echten Slotcar-Bahn nachempfunden. So regelt man per Schiebregel die Stromzufuhr zu seinem Rennauto, das, ebenso wie auf einer realen Slot-Bahn, in einer Spur fährt. Dementsprechend gibt es auch keine Lenkung. Dennoch benötigt man, gerade für die Kurven, das nötige Feingefühl. Denn hält man den Regler dauernd oben, fliegt das Miniaturauto aus der Bahn. Zumindest braucht man es nicht wieder selber in die Spur bringen. Die Steuerung ist bei diesem Spiel die größte Herausforderung. Nur durch das richtige Timing kann man den ersten Platz erreichen. Ein gut trainierter Zeigefinger ist dabei nicht das Schlechteste, denn der Geschwindigkeitsregler muss dauernd mit der linken Maustaste gedrückt gehalten werden. Auf Dauer ehrlich gesagt schon relativ anstrengend.

Für Abwechslung sorgt der Race-Modus mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden an Strecken. Ebenso einstellbar ist der Schwierigkeitsgrad der Gegner in den Optionen, dort kann zudem die Kameraperspektive festgelegt werden (drei stehen zur Auswahl). Weitere Einstellung, bis auf die Abstellung der Sounds, sind nicht möglich. So gibt es u.a. keine Option für die Änderung der Auflösung (1280×800) oder die eines Fenstermodus. In der Garage kann man später, nach gewonnenen Rennen, seinen Wagen mit Preisgeldern aufrüsten.

Wem die 18 mitgelieferten Strecken nicht genügen, der kann sich mit dem integrierten Editor eigene basteln. Die Handhabung ist denkbar einfach, die Strecke wird nach und nach „zusammengesteckt“. Leider kann man diese Strecken nicht untereinander teilen. Laut QUByte Interactive Team ist dies für zukünftige Updates aber in Planung.

Fazit: Für alle, die keine echte Slot-Bahn aufbauen und gerne mal am PC gegen virtuelle Gegner spielen möchten, ist HTR – High Tech Racing durchaus empfehlenswert. Das PC-Spiel gibt es auf Little Indie zum Preis von 4,95 3,49 Euro. Die Sprachausgabe ist komplett auf Englisch, allerdings ist jegliche Bezeichnung selbsterklärend. Verzichten muss man jedoch auf einen Mutliplayermodus, gute Grafik und das Teilen von selbsterstellten Tracks.

Ach übrigens: Es gibt keinen Beenden-Button, einfach die Esc-Taste drücken…

Baby Jones – Test / Review

Lange Rede kurzer Sinn: Das rechts dargestellte (Screenshot-) Bild stellt das Spiel vollkommen korrekt dar. Baby Jones von QUByte Interactive ist für den PC in dieser Form nicht spielbar! Für das iPhone als App mit Kennzeichnung: 4+ (!) bewertet, ist die PC-Version unspielbar.

Die Maussteuerung ist träge und unpräzise, aber das wäre noch nicht mals das Allerschlimmste, denn man sieht nur einen Teil des Raumes, in dem sich das Baby gerade befindet. Das Spielprinzip sollte sein, dem Baby durch Verschieben der Gegenstände den Weg zum Ausgang zu zeigen und derweil noch ein paar Spielzeuge einzusammeln. Dies ist aber aus dem genannten Grund nicht möglich, man hat nicht alles im Blick.

Ganz haarsträubend wird es, wenn einfach das Baby nicht mehr in Sicht ist (siehe Screenshots unten). So werden manche Levels einfach beendet, weil das Baby weint (warum weiß man nicht, man sieht es ja nicht), bei anderen läuft die Zeit einfach weiter und man sieht gar nichts.

Fazit: Unspielbar! Da Kontakt zu Little Indie besteht, hoffe ich, dass die Entwickler des Spiels die Probleme lösen können / werden … Denn 4,95 Euro für „Nichts“ sind etwas sehr viel 😉

Snakeworlds – Test / Review

Das klassische Snake-Spielprinzip kennt wahrscheinlich fast jeder. Populär wurde das Spiel in den 90er-Jahren durch die Nokia-Mobiltelefone. Ohne Snake auf dem Handy war man fast schon out. Zum Spielen genügen die Pfeiltasten, Varianten gibt es viele, auch in 3D…

HeadUp Games, ein deutscher Spielepublisher aus Düren, verpackt neue und alte Indiegames mit zahlreichen Extras, um sie dann hierzulande zu verkaufen.

An dieser Stelle möchte ich ein paar Spiele vorstellen, die bald erscheinen, oder schon erschienen sind. Die interessantesten coming soon Indiespiele sind jeweils mit den Infos zur Verkaufsversion und deren Extras sowie einem Gameplay-Video aufgelistet.

Zudem stelle ich an dieser Stelle zwei bereits erschienene Spiele „Grotesque Tactics 2“ und „Power of Defense“ (Power of Defense 1.2 im Handel!) in einem Kurztest genauer vor.

Mit Spielzeugautos durch die Küche rasen? Über den Billiardtisch? Durch den mit Duplo-Steinen aufgebauten Parcour im Kinderzimmer? Toy Cars macht’s möglich.

In dem Spiel von Eclipse Games aus dem spanischen Saragossa fährt man durch ebendiese Terrains. Zur Verfügung stehen insgesamt acht verschiedenen Strecken.

Nach dem Start werden die Grafikeinstellungen, ein Fenstermodus ist möglich, gewählt. Danach kann im Career Mode oder Single Race das Spiel begonnen werden. Gesteuert wird traditionell mit den Pfeiltasten oder einem Xbox 360 Controller für Windows. Ein Mehrspielermodus auf dem PC ist auch möglich. Allerdings benötigt man dazu einen, oder mehrere, solcher Gamepads. Nur mit Tastatur und anderen Gamepads, ist der Multiplayermodus leider nicht nutzbar. Dafür kann man bei diesem Spiel wunderbar das Gamepad-Tool Xpadder benutzen. Die Grafik ist retro-comicartig gehalten. Mir persönlich gefällt dieser Stil sehr gut, könnte aber eventuell für einige komisch wirken.

Fazit: Nettes Spielchen für zwischendurch. Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, das Gameplay könnte schneller sein. Auf der offiziellen Homepage kann das Spiel ab einem Euro erworben werden, sprich man zahlt nur so viel, wie man bereit ist auszugeben. Zudem ist das Spiel über XBox Live erhältlich. Wer nicht allzu viel erwartet und ein kleines Rennspiel als Gelegenheitsspieler sucht, ist mit dem Indie-Game gut bedient.

Positiv ist die Levelgestaltung und Größe, man wird z.B. außerhalb der Strecke nicht neu draufgesetzt. Dadurch gibt es einige Abkürzungen und einiges an Details zu entdecken. Im Lager liegen zig Kartons von TinCan Race rum, Plakate von anderen phenomedia Spielen hängen an der Wand. In den Labors sind z.B. auch Tafeln mit gezeichneten TinCans usw. Im Rennen sieht man das natürlich nicht direkt, nur wenn man mal lose rumfährt.

Im Endeffekt ein ganz gutes Spiel, wo man aber noch mehr rausholen kann. Insgesamt gibt es 8 (große) Strecken. Wie beim Moorhuhn Kart gibt es hier aber keine verschiedenen Fahrklassen, d.h. wenn man einmal alles durchgefahren hat, hat man auch alles gesehen. Einzig der Highscoremodus (im Singleplayer) und der Multiplayermodus bleiben einem da noch…

Fazit: Ein Funracer für Zwischendurch.

Gamepad und Co:

Entwickelt wurde das Spiel ja auch von VIS. Screenshots gibt es übrigens auch noch hier: http://www.vis-games.de/details_tincanrace.html – dort kann man auch direkt den gleichen Aufbau erkennen.

Bzgl. der Gamepad Unterstützung hatte ich dem Support gestern noch eine Mail geschrieben und hatte bereits heute morgen die Antwort im Postfach. „Das Spiel selbst unterstützt nur ein Gamepad. Im Zweispieler-Modus muss also einer der beiden Spieler mit der Tastatur spielen. Gamepads haben sehr unterschiedliche Belegungen, daher kann man keine generelle Gamepad-Unterstützung garantieren. Bei vielen Gamepads werden aber Tools mitgeliefert, um eine benutzerdefinierte Zuweisung vornehmen zu können. Das Logitech RumblePad 2 wird z.B. mit einem Tool „Logitech Profiler“ ausgeliefert, das diese Funktion übernimmt. Für das genannte Gamepad habe ich eine Beispielzuweisung erstellt. Diese kann in das Tool über „Profil -> Importieren“ eingelesen werden. In dem Dialog „Profileigenschaften“ muss dann mit der „Durchsuchen“-Funktion der Speicherort der TINCan-Race-Exe ausgewählt werden, vermutlich „c:\programme\phenomedia\tincanrace\tincanrace.exe“. “

Die Beispielzuweisung habe ich einmal hier (rechte Maustaste -> Speicher unter) hochgeladen.

Dasselbe müsste dann eigentlich auch für MHK3 gelten.

EDIT: Es gibt übrigens auch ein allgemeines Gamepad-Tool: http://www.computerbild.de/download/Xpadder-1675529.html
Anleitung: http://wiki.farming-simulator.com/index….dder_einrichten
Damit müsste man dann auch zu zweit mit je einem Gamepad spielen können.

Wenn man jetzt unter „Tastendruck wählen“ den „Keystroke LEER“ auf eine Taste setzt, funktioniert sogar die „PowerUp auslösen“-Taste im Zwei-Spieler-Modus.

Premier Manager 2006/2007

In der englischen Presse hat der neue Premier Manager 2006/2007 zumindest als Playstation 2 Version gute Wertungen erhalten. Hierbei haben wir es nun mit der deutschen PC Umsetzung zu tun. Schon beim Installieren ist es nicht möglich den Installtationspfad anzugeben. Wird das Spiel nun gestartet, öffnet es sich ausschließlich im Fenstermodus. Es wirkt so, als hätte man einen PS2 Emulator vor sich.

Zum Spielstart sucht man sich einen Verein aus einem der sechs verfügbaren Länder aus. Deutschland ist hierbei mit der 1. und 2. Liga vertreten. Überraschenderweise verfügt der Manager über original Namen, wenn auch nicht ganz aktuell. Verzichtet wird jedoch auf einen Multiplayer Part, sodass das Spiel nur als Einzelspieler spielbar ist.

Kennt man sich mit diesem Manager nicht aus, wird man beim ersten Start vergeblich ein Menü suchen, das sich erst mit einem Klick auf die mittlere Maustaste bzw. dem Mausrad oder der Leertaste öffnen lässt. Hat man diese Hürde überwunden findet man das übersichtlich gehaltene Menü vor sich und kann alle Einstellungen vornehmen..

Neben dem Personal, vom Co-Trainer bis zum Physiotherapeuten, kann man sich noch um den Stadion Um- und Ausbau, die Aufstellung seines Teams, sowie die Transfers kümmern. Wie im echten Leben ist es auch hier so, stimmen die Finanzen nicht, wird der Präsident misstrauisch und feuert einen von ein auf den anderen Tag. Im Großen und Ganzen war es das auch schon. Auf den üblichen Schnickschnack der größeren Konkurrenten wird hier bewusst verzichtet. Bei diesem Spiel wirkt sich das jedoch auch auf den Spielspass aus, da man selbst bei der Taktik nur vordefinierte Austellungen nutzen kann. Die Transferverhandlungen und Vertragsverlängerungen werden immer mit einem Dialog geführt, der sich ständig wiederholt. Daneben gibt es leider in der deutschen Version noch Übersetzungsfehler, sodass der ein oder andere Satz doch etwas komisch klingen mag.

Fazit:

Eine allgemeine Kaufempfehlung kann ich nicht geben, dafür fehlt einfach die Abwechslung und bessere Umsetzung auf den PC. Auch die Grafik und Übersicht lässt zu wünschen übrig. Das Spielgeschehen läuft in der Vogelperspektive ab, wobei die Spieler einfach nur als Kreis dargestellt werden. Jedoch kann man sich aktuellen „Live-“ Statistiken, Spielerleistungen und die aktuellen Ergebnisse der anderen Vereine noch anschauen. Gelegenheitsspieler könnten aufgrund des relativ geringen Preises, die nebenbei noch eingefleischte Fußballmanagerfans sind und keinen Gefallen an den großen Managern finden, einen Blick riskieren, da man das Spiel aufgrund des Fenstermodus und der geringen Systemanforderung sehr gut „nebenbei“ laufen lassen kann. Ansonsten gibt es hier noch einiges zu verbessern…

2012 neu eingefügt, damals erschienen unter www.gbase.de/pc/news/0/Kurztest-Premier-Manager-2006-2007-29961.html