StartSpielereien

Jamara 422009 MiCoSpy AHP+ Mini-Drohne mit Kamera im ersten „Kurz“-Test

Jamara 422009 MiCoSpy AHP+ Mini-Drohne Quadrocopter mit Kamera 1Fast unbehelligt durch das Wohnzimmer oder der Natur fliegen, um dann auch noch Fotos zu machen? Mit einem Mini-Copter mit Kamera ist dies möglich. Ein Modell wird dabei von Jamara vertrieben, einem Hersteller und Vertrieb von Modellbau und Spielwaren seit 1973. Die Firma hatte Inhaber Erich Natterer ins Leben gerufen. Mittlerweile ist Jamara eine der größten Spielwaren- und Modellbaugroßhändler in Europa. Der MiCoSpy AHP+ Quadrocopter mit Kamera wird unter anderem auch unter Namen wie beispielsweise Cheerson CX-10C vertrieben. Irgendwie fand ich den Mini-Quadrocopter ganz witzig und habe ihn mir mal gekauft – und leider erst mal wieder umgetauscht.

Schon die Verpackung ist recht klein, kam aber in einem riesigen Karton an. Guter Service von Pro-Idee, wo ich bestellt hatte, denn die Drohne war optimal verpackt und gepolstert. Mit 73 x 73 x 26 mm (B x T x H) und einem Gewicht von nur 13 Gramm ist der Quadrokopter wirklich sehr klein und passt in die Handfläche rein. Die Fernbedienung ist dabei um einiges größer. Mit dabei ist zudem eine 4 GB Micro-SD-Karte ein passendes USB-Kartenlesegerät sowie ein USB-Ladekabel und vier Ersatzrotorblätter mit Rotorblattmontagehilfe. Also, alles drin, was man braucht. Die Fernbedienung benötigt nur noch drei AAA-Batterien und dann kann es nach dem Aufladen schon losgehen. Nach gut einer Dreiviertelstunde beginnt der erste Flug mit vollem 120mAh-Akku.

Eine deutsche Anleitung wird natürlich auch mitgeliefert. Hier findet man unter anderem Informationen zur Kalibrierung des Quadrocopters. Es gibt mehrere Einstellungs-Modi von dem einfachen Modus bis hin zur manuellen, schnelleren Steuerung. Eine automatische Trimmung ist ebenfalls vorhanden sowie eine manuelle über die Tasten der Fernbedienung. Dort befindet sich auch eine Aufnahme- (Fix-Focus-Objektiv mit 75°-Aufnahmewinkel und 30 FPS) und Foto-Taste mit 0,3 MP (640 x 480px). Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und die Mini-Drohne lässt sich damit ebenfalls gut steuern. Links gibt man „Gas“, rechts wird die Richtung geändert. Da ich Anfänger in Sachen Drohnen bin, brauchte ich erst einmal etwas Übung. Kurioserweise flog meine Drohne zunächst nicht nach oben, sondern immer nach vorne. Durch LEDs wird die Richtung angezeigt, ebenfalls gibt es eine Unterspannungswarnung.

Der Knackpunkt bei meiner Drohne war leider, dass der Akku anscheinend aufgebläht ist. Das darf natürlich nicht so sein. Dadurch wölbt sich der Mittelteil nach unten und der Mini-Copter steht nicht gerade auf seinen Füßen. Dennoch konnte ich bereits ein Foto schießen:

SPOT0000
Fazit:
Funktionen wie den elektronischen Kompass und Flyback Funktion, 360° Flip-Salto in alle Richtungen sowie Videos konnte ich noch gar nicht testen. 30 km/h schnell soll die Mini-Drohne zudem sein. Durch die „Ausbeulung“ – womöglich durch ein Aufblähen des Akkus verursacht – warte ich erstmal noch auf den Umtausch. Allerdings: Es macht schon Spaß und ich bin gespannt, wie sich der kleine Quadrocopter im Langzeittest schlägt. Die heutzutage doch ziemlich schlechte Qualität der Kamera mit nur 640 x 480 Pixeln macht mir nichts aus. Im Gegenteil, damit gute Fotos hinzubekommen ist ja fast schon ein Kunstwerk. Zudem mag ich diesen „Retro-Touch“ viel mehr als HD. Mal abwarten. Vielleicht habe ich ja ein Montagsmodell erwischt …

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

* =