Irgendwann musste es ja dazu kommen! Logan, dem über hundert Jahre alten Mutanten namens Wolverine, steht ungebetener Besuch vor der Hüttentür: Gevatter Tod! Der Verlust seines Heilungsfaktors aufgrund eines außerirdischen Virus hat dazu geführt, dass der wohl wichtigste X-Men auf Erden schon bald sterben wird. Doch das hält potentielle Widersacher keineswegs davon ab, unseren Lieblingsmutanten den letzten Weg nicht in Frieden gehen zu lassen. Ein unbekannter Sammler hat ein fettes Kopfgeld auf den schwächelnden Helden ausgesetzt, und viele seiner alten Feinde wittern plötzlich leichte Beute …

Bevor ich mich zum Inhalt des Paperbacks äußere, möchte ich Christian Endres aus der Paniniredaktion meine Anerkennung aussprechen: Er hat es tatsächlich hinbekommen, nur auf einer halben Seite eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse niederzuschreiben, womit er nach meiner Meinung die Quadratur des Kreises geschafft hat. Allerdings muss ich gestehen, dass ich erst beim dritten Anlauf die gut zweiundzwanzig Zeilen umfassende Inhaltsangabe in seiner Gänze erfasst habe. Gleich einunddreißig (!) Charaktere und Gruppen, ihre Beziehungen untereinander und deren Wirken werden in dem Vorwort erwähnt.

Das gibt es noch. Das Magazin, das jeder kennt. Das jede Kindheit begleitet hat. Die Rede ist von keinem geringerem als dem Micky Maus Magazin. Wer hat es nicht schon einmal in den Händen gehalten? Die neueste Ausgabe hat jetzt auch das Jahr 2017 erreicht. Die Comic-Zeitschrift, die bereits seit dem Jahr 1951 existiert und damals noch 75 Pfennig gekostet hat. Seit Ausgabe 18/1993 lautet der Untertitel zu „Micky Maus“ zusätzlich noch „Magazin“. Traditionell gibt es zudem Beilagen, heutzutage leider meist sich wiederholendes Plastikspielzeug. Wie bei allen Zeitschriften ist die Auflage rückläufig und der Preis steigend. Immerhin erscheint das Micky Maus-Magazin noch wöchentlich? Nicht mehr ganz und das ist bald (leider) auch vorbei!


Bereits im letzten Jahr erschien außer der Reihe von Lucky Luke die erste Hommage. Text und Zeichnungen stammen von Matthieu Bonhomme. „Das vorliegende Album zu erstellen, bereitete mir ein Vergnügen sondergleichen“, so Bonhomme im kurzen Einführungstext des Comicbands. Ein Vergnügen nicht nur für den Autor. Denn das aus dem Französischen von Klaus Jöken übersetzte Werk mit dem Originaltitel L’Homme qui tua Lucky Luke bereitet ebenfalls dem Leser eine Menge Freude. Anders als sonst würde ich sogar sagen, dass dieser Band vor allem Erwachsene anspricht.

sandman-ouvertuere-gesamtausgabe-rezensionAls ich mir beim Comichändler meines Vertrauens die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Paperbacks durchlas, wunderte ich mich zunächst ein wenig. Stand dort als Inhalt nur ein kümmerlicher Satz: „In ihrem herausragenden Prequel muss der eigensinnige Herrscher des Traumlandes das Ende des Universums verhindern, weshalb er einige der wundersamsten und gefährlichsten Orte der gesamtem Galaxie besucht ….“