Botanicula-Pflanze - Tag 660 Foto 1Mittlerweile sind 660 Tage seit der Botanicula-Beflanzung vergangen. Das macht genau 1,80822 Jahre oder 94,28571 Wochen oder 15.840 Stunden oder 950.400 Minuten oder 57.024.000 Sekunden. Öhh…auf jeden Fall wurde es mal wieder Zeit für ein paar neue Fotos aus dem Pflanzenset vom PC-Spiel Botanicula.

Aufgeteilt in jetzt drei Töpfe, haben nicht alle Fichten den Winter so ganz überstanden. Eventuell wird es demnächst ja wieder schöner?

Wer kennt das nicht: Ein neues Spiel wird angekündigt, die Beschreibung klingt vielversprechend und die Vorfreude auf den Release steigt. Doch nach dem Release entpuppt sich das Spiel als … nicht den Erwartungen entsprechend. Früher war die Vorfreude-Phase schonmal kürzer als heutzutage. Man schlenderte durch die Regale, laß sich die Spielbeschreibungen auf der Rückseite der Verpackung durch und entschied sich dann zu einem (Spontan-) Kauf. Die Vorfreude fand nur auf dem Nachhauseweg statt. Heutzutage währt die Vorfreude in Zeiten des Internets teilweise länger. Crowdfunding und Co. lassen einen mehr an der Vorbereitung bis zum Erscheinungstermin teilhaben und wecken allerdings auch größere Erwartungen…

Immer verbreiteter bieten kleine Entwicklerstudios ihre Spiele schon vor der Veröffentlichung an, sodass Spieler aktiv an der Finanzierung und auch am Design mitwirken können. Early Access. Früher Zugang. Die Spieler dürfen das Spiel bereits spielen, während es noch entwickelt und verändert wird. So können sie frühzeitig Fehler feststellen oder Änderungsvorschläge machen. Die Indie Studios haben eine Geldquelle, um sich von Publishern unabhängig zu machen und die Spielerschar darf direkt loswirken und hat zusätzlich Mitspracherecht.
Doch funktioniert dies auch außerhalb der Theorie?

Zunächst: Was ist Early Access?

Piraten Sticky Totenkopf grossNachdem ich im Kaugummiautomaten aus Teil 1 wieder einen Ring erwischt hatte (siehe Bild unten), habe ich es doch mal mit den „Schleimis“ versucht, wie wir sie früher immer genannt hatten. Ein „Piraten Sticky“ kostet stolze 50 Cent. Schon damals waren mir diese schleimartigen Gummispielzeuge irgendwie zuwider. An den Wänden klebten sie fest und hinterließen teilweise böse Flecken. In der Hand fühlten sie sich einfach eigenartig an, sodass ich heutzutage dachte, dass diese schon längst durch irgendeinen Ökotest durchgefallen und überhaupt nicht mehr Bestandteil eines Kaugummitautomaten seien.

Kaugummiautomat_Wuppertal_2 …für diesen Artikel habe ich mal die Automaten in meiner näheren Umgebung abgelichtet und natürlich auch wieder einen gezogen (aus dem Automaten!). Der Aufkleber auf dem linken Bild klebte natürlich schon dort! Ich habe keine Ahnung, wie dieser dort hingelangt ist, schließlich gibt es die topfree.de Aufkleber umsonst!

Dabei ist mir aufgefallen, dass hier eigentlich noch recht viele der alten Kästen hängen. Ohne Schutzgitter und schön Old School. Drin ist, vom selben Automatenservice, natürlich fast immer das Gleiche, neben den üblichen Kaugummis.

Besser kann das Jahr für einen Entwickler kaum enden: Daedalic Entertainment wurde am Abend im Rahmen des Deutschen Entwicklerpreises bereits zum zweiten Mal als bestes Studio ausgezeichnet. Das Team von Goodbye Deponia – Daedalic Entertainments aktuellem Titel, kann sich außerdem über die Preise für das beste Adventure, den besten Sound und die beste Story freuen.