Sam Zabel in: Der König des Mars – Rezension
Da ich bereits „Hicksville“ von dem neuseeländischen Zeichner und Autor gelesen hatte, habe ich bei einem zufällig entdeckten 5-Euro-Angebot der Joker Buchhandlung nicht „Nein!“ sagen wollen und zugegriffen. Wie auch in Hicksville ist auch in „Der König des Mars“ ein interessantes Mosaik von Handlungsfäden und Erzählebenen entstanden, die sich selbstreflexiv mit Horrocks als Autor und selbstreferierend mit dem Medium Superhelden-/Abenteuercomic beschäftigt. Dass dabei noch eine ungewöhnliche, erotisch-humorvolle und in Ansätzen spannende Geschichte herausgekommen ist, ist wohl des Autors ehemaliges Engagement bei DC, sowie der oft durchklingenden Referenzen an Edgar Rice Burroughs Mars Chroniken zu verdanken.
Eher ist der Comic für diejenigen zu empfehlen, die sich gerne einmal auf so etwas wie eine Metaebene des Geschichtenerzählens durch Comics entführen lassen.
Hier die Spielevollversionen in den Heft-DVDs für den Monat Juli 2018 mit den jeweiligen Erscheinungsterminen der Spielezeitschriften:


Eine der zu Beginn des rund -250- Seiten starken Buches abgedruckte Kritik des Observers bringt es eigentlich schon auf den Punkt: „Cunningham trennt Fakten von Fiktion und präsentiert komplexe Informationen auf ungemein zugängliche Art und Weise!“ 
