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MERCY – Rezension

Klappentext: Eine geheimnisvolle Adlige lässt sich in der Kleinstadt Woodsburgh nieder. Aber wer ist Lady Nolwenn Hellaine wirklich? Keiner weiß, warum sie mit ihrem treuen Butler Goodwill aus Seattle in das winzige Örtchen umgesiedelt ist, und ihre Ankunft ist auch nicht unbemerkt geblieben. Und was hat es mit der unheimlichen Kreatur auf sich, die ein Blutbad nach dem anderen anrichtet? Mirka Andolfo ist die Schöpferin der Kultserie CONTRONATURA – TIERISCH MENSCHLICH, die bereits in über zehn Ländern erschienen ist. Des Weiteren zeichnete sie bereits für DC Comics (HARLEY QUINN) und Marvel (MS. MARVEL).

Meinung

Dass Panini neben jeder Menge Superheldencomics auch ein äußerst ansprechendes Albenprogramm anbietet, sollte sichmittlerweile auch in die hintersten Ecken der comiclesenden Bundesrepublik herumgesprochen haben. In meinen Regalen stehen schon so einige Alben aus dem Panini Verlag, die ich mir immer wieder gerne hervorhole. Nach dem sehr erfolgreichen Dreiteiler „Contronatura“ aus dem Jahr 2017 stellt Panini nun die neue Serie der erfolgreichen italienischen Künstlerin Mirka Andolfo vor.

Mirka Andolfo siedelt die Story des vorliegenden ersten Albums mit dem Titel „Die Dame, die Kälte und der Teufel“ in einem kleinen, abgelegenen Städtchen des US-Bundesstaats Washington des 19. Jahrhunderts an, eine Zeit und ein Ort, wo neben religiösem Eifer auch Aberglaube und indianische Religionen herrschen. Dass die Kleinstadt Woodsburgh einst von etwas Bösem heimgesucht worden ist und auch wieder heimgesucht wird, lässt sich schon auf den ersten Seiten erahnen. Die Spannungsschraube wird danach schnell angezogen, dass man sich hüten muss, die knapp -70- Seiten nicht zu schnell durchzublättern. Man würde in diesem Fall etwas verpassen, denn die Zeichnungen sind äußerst ansprechend, so als hätte sich Mirka Andolfo von japanischen Mangas, franco-belgischen Einflüssen und von US-Superheldencomics gleichzeitig inspirieren lassen und sich von dem besten daraus bedient. Luft nach oben besteht jedoch bei der Colorierung, der man etwas zu sehr ansieht, dass die überwiegend aus PC-Grafikprogrammen unterstützt wurde.

Zarten Gemütern sei jedoch gesagt, dass mit Blut und Erotik nicht gespart wird. Jedoch sind die Handlungen nachvollziehbar und die ins Spiel gebrachten Charaktere nicht nur rätselhaft, sondern auch interessant.

Fazit

Leider konnte ich nicht feststellen, auf wie viele Alben die vorliegende Serie ausgelegt ist. An Band 2 komme ich jedoch definitiv nicht vorbei, denn der vorliegende 1. Teil machte zu sehr Lust auf eine Fortsetzung.

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