KI hier, KI dort. Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Und geht auch so schnell nicht mehr dort raus. Für die einen ist es ein Fluch, für die anderen ein Segen. Realität und Fiktion verschwimmen gleichermaßen, wie sie es vorher in der digitalen Welt schon taten. Aber was bringt uns das?
Letztens las ich einen Artikel bei derStandard.de. Es geht um „OpenClaw im Selbstversuch: Was das gehypte Tool so magisch macht“. Hier wird einem dargelegt, was dieses KI-Tool von Peter Steinberger so kann und, ob es wirklich das Allheilmittel der Neuzeit ist oder sein wird. Steinberger selbst stammt aus Wien und wandert jetzt in die USA zu ChatGPT-Entwickler OpenAI aus. Weg von Europa und deren Regularien. Doch sind es nicht gerade die Regulierungen, die so wichtig sind in einer immer fortschreitenden digitalen Gesellschaft? Ja und nein. Das Problem ist: Der Mensch muss mal wieder vor sich selbst geschützt werden. Bei einem vernünftigen, moralvollen und rationalen Umgang wäre das vielleicht gar nicht notwendig. Aber so. Die Entwicklung ist zu schnell für das immer wieder mit neuem bombardierten Gehirn der Spezies Homo sapiens.
Das Internet kann alles, macht alles und darf alles? Zum Glück nicht! Aber wir sind verdammt nah dran. Nehmen wir OpenClaw, zuvor MoltBot, zuvor ClawdBot – ein mächtiges Werkzeug, das vereinfacht gesagt auf alles Zugriff bekommen soll, um diese zu automatisieren. Beispielsweise Essen bestellen, E-Mails beantworten und all den lästigen Kram, für das man Zeit aufwenden muss, die man anders nutzen könnte. Für Videos in TikTok zum Beispiel. … bitte nicht! Ob man das alles wirklich braucht, ist noch die Frage. Wie sinnvoll das alles wird oder vermehrt für Unsinn sorgt, wird man ebenfalls noch sehen. Fakt ist, dass man a) weniger denkt und b) immer mehr manipulierbar und ausspionierbarer wird. Datenklau, Geldklau usw. und sofort. Ich selbst versuche daheim so analog wie möglich zu leben. Nicht, weil ich einen Aluhut aufhabe, sondern weil ich nicht möchte, dass alles digitalisiert ist. Rollladen selbstständig hoch- und runterziehen, Heizung an- und ausschalten sowie ebenfalls das Licht. Musik analog über Kassetten und CDs konsumieren. Das macht sogar Spaß! Vieles ist im Smart Home-Zeitalter bereits automatisiert. Das ist vollkommen in Ordnung, aber ich brauche und möchte das vor allen Dingen nicht.
Lange habe ich mich überhaupt davor gesträubt KI zu verwenden. Nicht, weil es eine Art Neuland war, die Angst vor dem Ungewissen, sondern, weil ich gerne die Dinge gemacht habe wie ich sie mache. Irgendwann stellte ich dann jedoch fest: Ok, Tabellen abtippen ist jetzt schon lästig. Was sagt die KI dazu? Ein paar Sekunden später sagt die KI: Hier ist deine fertige Tabelle! Ok, wow!
Wie ist eure Beziehung zur Künstlichen Intelligenz (KI)? Schreibe deine Meinung unten in die Kommentare.