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To Build a Better Mousetrap – Eine spielerische Ausbeutung

Tja, ein provokantes Spiel aus dem Hause Molleindustria. Wobei provokant doch das falsche Wort ist, denn To Build a Better Mousetrap öffnet einem die Augen, dass sich die Arbeiter nicht ausbeuten lassen. In diesem Falle sind es Katzen, die Mäuse arbeiten lassen. Zur Herstellung von Mäusefallen. Klingt komisch, ist aber so. Dabei habt ihr die Wahl, wie viel Löhne ihr den Mäusen bezahlen wollt und was ihr herstellen wollt. Eine Maschine, die die Arbeit einer Maus ersetzt oder doch ein neues Produkt, was am Ende mehr Geld bringt.

Nachdem ihr eure Chef-Katze auf das Feld gezogen habt, geht es auch schon los. Wer genau hingeguckt hat, sieht allerdings, dass hier nicht die Katze das Sagen hat.

Danach wird produziert. Entweder ein neues Produk, eine Maschine, die den Zusammenbau der Mäusefallen ersetzt oder eine Maschine, die die Rechenarbeit für neue Sachen ersetzt. Ihr habt die Wahl zwischen Arbeitern und Maschinen. Löhne können von einem goldenen Taler bis vier ausgezahlt werden. Im Auge behalten müsst ihr aber immer euren Geldtopf. Zahlt ihr zu viel Löhne, seid ihr irgendwann pleite. Zahlt ihr zu wenig Löhne, werden die arbeitenden Mäuse unzufrieden.

Fazit: Das Spiel To Build a Better Moustrap zeigt schön auf, in welchem Teufelskreis sich die heutige Arbeitnehmerschaft befindet. Profitgier und das Ersetzen von Arbeitern durch Maschinen machen das Arbeiterleben zur Hölle. Doch auch als Arbeitgeber kommt man in einen ähnlichen Teufelskreis. Zu viel Löhne und es kommt zu wenig Geld rein, bedeutet den Bankrott, die Insolvenz. Doch zu viele Maschinen, die Arbeiter ersetzen, bedeuten eine große Unzufriedenheit. Ein Dilemma, aus dem ihr auch in diesem Spiel nicht herauskommen werdet.

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