Alicia Edelweiss: Furie – Rezension

Zwei Tage vor dem Release traf die CD direkt von Glitterhouse bei mir ein. Klassischer Mailorder (per Onlineshop). Alicia Edelweiss war ein Blindkauf. Kurz in einen Song reingehört, CD lange vorbestellt. In den Briefkasten geschaut und: Ach ja, da war ja noch was. Die Furie aus Österreich ist da. Acht Lieder in knapp über 50 Minuten. Macht über sechs Minuten pro Stück. Beachtlich und ein Novum im heutigen Streamingzeitalter. Leider! Doch zurück zum eigentlich Album und dieser verspäteten Rezension, die schon viel zu lange in der Schublade liegt, aber dieses Werk noch einmal nach vorne holt!

Mario und Luigi haben es an ein kleines Häuschen der Wuppertaler Stadtwerke geschafft. Martin Heuwold a.k.a. MEGX konnte sich dort austoben und hat das graue, fade Betriebsgebäude des Regenüberlaufbeckens an der Oberen Lichtenplatzer Straße in Wuppertal-Barmen in bunten Farben, in der Welt des Super Mario Helden, erstrahlen lassen. Der Graffiti-Künstler, Jahrgang 1976, ist ausgebildeter Maler und Lackierer und hat bereits mehrere Aufträge in Wuppertal wahrgenommen. Diese hier ist aber gerade für Nintendo-Spieler ausgesprochen schön anzusehen.