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Lego Batman Magazin Nr. 40 mit Superman-Figur

Eine Legofigur von Superman in einem Batman-Magazin. Klingt komisch, ist aber so. Heute laut ZZol (Zeitungen und Zeitschriften online) erschienen, aber die neueste Ausgabe ist eigentlich die Nummer 43. In meinem Zeitschriftladen des Vertrauens lag das Heft, sowohl mit der Logo-Box als auch der Stahl-Schiebebox noch im Regal. Da man Dose Nummer eins, also die mit dem Logo, nicht aufstellen kann, habe ich mich mal fürs Schieben entschieden. Puh, 7,99 Euro sind ganz schön kostspielig!

Die Box mit der Supermanfigur innen drin ist vorne aufs Heft geklebt und mit einem durchsichtigen Klebestreifen vor einem unbeabsichtigten Öffnen im Zeitschriftenregal gesichert. Optisch ist die Superman-Logo-Stahlbox neutraler und vielleicht wiederverwendbarer. Die Stahl-Box mit dem Lego-Superman-Typen darauf lässt sich aber Schieben – so eine hatte ich noch nicht – und sieht im Regal irgendwie cooler aus. Die Rückseite beider Boxen ist sowieso mit allerhand Hinweisen bedruckt, also ist es auch egal. Denn neutral sind somit beide nicht. Wie bereits angesprochen ist das Heft mit 7,99 Euro das bisher teuerste aus der Lego Batman-Magazin-Reihe, was wohl an der jeweiligen Stahlbox liegt. Das man sowieso zwei Varianten zur Auswahl hat, ist schon ein Wunder. Für Sammler aber natürlich ein Grund beide zu kaufen.

Das Magazin an sich besteht aus nur 36 Seiten.

Inhaltsangabe:

  • Seite 04: Der Mann aus Stahl: Superman (Alles über den Sohn Kryptons)
  • Seite 05: Comic – Teil 1 (Die Kryptonit-Jäger)
  • Seite 14: Extra: Superman (Mach deinen Blick heldenhaft!)
  • Seite 22: Wettrennen der Superhelden (Wer ist am schnellsten am Ziel?)
  • Seite 24: Comic – Teil 2 (Die Kryptonit-Jäger)
  • Seite 30: Jagd auf den Juwelendieb (Kläre einen mysteriösen Diebstahl auf)
  • Seite 32: Mini-Comic: Der große Tag (Was geht in Lex Luhtors Labor vor sich?)
  • Seite 33: Verschobener Unterschlupf (Versteck-Chaos beim Riddler)
  • Seite 34: Vorschau … (… auf die nächste Ausgabe!)

Das Heft

Der Rest ist meist Eigenwerbung. So da wären: Seite 2: Superman Kinofilm, Seite 21: Lego City Magazin, Seite 35: Lego Ninjago Dragons Rising, Seite 36: Lego Star Wars Magazin. In der Heftmitte befindet sich zudem noch dein doppelseitiges Poster mit auf der einen Seite Batman und auf der anderen Superman. Diese sind beide allerdings ziemlich lieblos gestaltet. Allein die Buchstabenfolge „SUP-E-R-MAN“ wirkt irgendwie komisch. KI?

Die Figur, das Extra, befindet sich eben in einer der Stahldosen und besteht aus nur fünf Teilen. Haare, doppelseitiger Kopf, Mantel (starr), Oberteil und Beine. Der Kopf lässt sich drehen und hat entweder einen verschmitzten Blick oder guckt böse drein. Hinten wird das jeweils andere Gesicht dann von den Haaren komplett verdeckt. Auf Seite 14, der Anleitung, ist zudem noch der der kryptonische Superhund Krypto abgedruckt. Schade, dass dieser nicht dabei ist. Alleine wirkt die Figur in der großen Dose etwas verloren. Wohl wirklich (nur) eine Dose zum Sammeln.

Die Hefte sind wie früher (Lego Batman Movie Magazin Nr. 1 – Rezension von 2017) seit jeher identisch aufgebaut. Ein Comicteil, der Rest einfache Rätsel. Fertig. Zwar wird mehrfach im Magazin nach dem Feedback der Leserinnen und Leser gefragt, gleichbleibend sind die Inhalte dennoch seit Jahren.

Comics und Rätsel

Im Comic, Die Kryptonit-Jäger, kommen alle möglichen Schurken vor: Pinguin, Joker, Harley Quinn, Riddler und Lex Luthor. Der Zeichenstil von InkBubble Studios aus Berlin (Story: George Chrysostomou, Pencils & Incs: Alfredo Jose Tasso, Farben: Antonio Antro) kommt einem leicht verwaschenen Zeichentrickfilm nahe. Der Humor ist sehr platt und erinnert eher an Anti-Witze. Was wiederum irgendwie witzig ist. Aufgeteilt sind diese Hauptcomics immer auf zwei Teile im Heft. Dazwischen halt: Die einfachen Rätsel. Selbst ein Würfelspiel (Wettrennen der Superhelden) ist wieder dabei. Was ziemlich old-school-cool ist. Ich frage mich hierbei immer, ob diese Spiele wirklich noch jemand spielt? Ein Rätsel wo man eine „fürchterliche Lache“-Reihenfolge fortsetzen soll (MUHAHA! MUHAHA! HIHUHA! HIHUHA! …, …. oder HIHIHI, HUHEHE, HUHEHE; HIHIHI, …, … oder HOHOHEHE, HUHUHAHA, HARRHARR, HOHOHEHE, …, …) ist lustig? Auch wiederum sehr einfach. Aber für Kinder Okay. Immerhin gibt es mit „Der große Tag“ noch einen zweiten einseitigen Comic von Maurice Thinschmidt (Illustrationen: InkBubble Studios, Pencils & Inks: Stefano Spaziani, Farben: Antonio Antro), dessen Witz aber bei mir nicht rüberkommt.

Fazit

Heute wie früher haben diese Magazine ein Ziel: Eine Legofigur in den Zeitschriftenhandel zu bringen. So bekommt man am besten Spielzeug in einem Heftregal unter. Das Magazin an sich ist eigentlich nur ein kleiner Bonus. Die Zielgruppe? Kinder und Sammler. Lohnt sich das? Anscheinend noch immer, denn es gibt zahlreiche sich immer ähnelnde Hefte mit Gimmicks. Dabei haben die Legomagazine immerhin noch eine gewisse Sammlerqualität mit den Figuren, anstatt wie sonst sinnlose Plastikextras. Mit 7,99 Euro ist das hier vorliegende Heft allerdings ein wirklich hochpreisiges. Wieder die Frage: Lohnt sich das? Für Sammler ja, für Kinder nur vom Heft aus gesehen ist es viel zu teuer. Warum hole ich es mir? Die Figur! In meinem Ort gibt es keinen Spielzeugladen oder ähnliches mehr. Dementsprechend schaue ich ab und zu ins Zeitschriftenregal, ob eine Figur in mein innerhäusliches Regal passen würde. Braucht man’s? Wer irgendwas in der Stahlbox aufbewahren will sowie eine Legofigur von Superman dabei haben möchte, vielleicht. Das Heft ist nur für Kinder interessant. Die Comics und Rätsel für Erwachsene zu belanglos.

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