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Superman DC Rebirth #1 (Mai 2017) – Rezension

Nach dem Superman Rebirth Special 1 (Rezension auf TopFree.de) folgt jetzt die erste Ausgabe von Superman im DC-Universum Rebirth. Panini preist die Reihe besonders für Neueinsteiger an. Dem schließe ich mich an, denn ich betrachte das Comicheft als Neueinsteiger, ohne Vorkenntnisse. Da mich die Rebirth Special-Geschichte bereits neugierig gemacht hatte, wollte ich jetzt auch einen Blick in die eigentliche Nummer #1 werfen.

Die Ausgabe Nummer Eins aus aus dem DC-Universum Rebirth enstpricht den Ausgaben 957 (Path of Doom, Part One) und 958 (Path of Doom, Part Two) der amerikanischen Reihe Action Comics. Kapitel Eins stammt aus der Feder von Patrick Zircher, die Farben von Tomeu Morey und die Story von Dan Jurgens. Übersetzt hat die Comicreihe ins Deutsche Christian Heiß. Neben Superman (Kal-El) sind Lex Luthor und Jimmy Olsen die Hauptfiguren der Ausgabe Mai 2017. Die Geschichte bietet einige Überraschungen auf, die durch die Infotexte aus dem Rebirth Special 1 und dem aktuellen Comic auch Neueinsteigern genug Hintergrund bieten, um es zu verstehen.

Aufgeteilt sind die insgesamt 40 Seiten Comic auf zwei Kapitel. Beide Kapitel lauten „Pfad zur Verdamminis“. In den USA erscheinen die Superman-Comics alle zwei Wochen, dementsprechend gehe ich davon aus, dass wir hierzulande immer jeweils zwei Kapitel aus zwei US-Heften geliefert bekommen. Etwas enttäuscht war ich am Ende der spannenden Geschichte rund um Doomsday – und einem überraschenden Auftriff von Clark Kent, er lebt? – trotzdem. Denn die Story endet so, dass man natürlich wissen will, wie es weitergeht. Ich hätte mir dennoch eine in sich mehr abgeschlossene Geschichte gewünscht. Verkaufstechnisch mag das üblich sein, persönlich mag ich es trotzdem nicht. Im nächsten Heft erwartet uns dann „Mit dem Rücken zur Wand!“

Superman Rebirth #1 bietet insgesamt 68 Seiten. Was ist also sonst noch drin? Insgesamt alleine fünf Seiten an „Werbung“ für weitere Magazine aus dem Rebirth-Universum. Immerhin meistens mit genügend Infotexten, sodass man zumindest weiß worum es geht. Am Ende folgen noch zwei Seiten „Stählerne Neuigkeiten“. Etwas nervig finde ich jedoch schon, dass man zahlreiche weitere Superman-Geschichten kaufen soll, um alles zu wissen. Die Miniserie „Louis und Clark“, „Superman – Die letzten Tage von Superman“ oder den „Superman Sonderband 1“ mit 132 Seiten für 14,99 Euro. Würde man wirklich alles kaufen, geht das ganz schön ins Geld. Alleine die 4,99 Euro für die jetzige Ausgabe finde ich schon happig. Denn zwölf Seiten sind eine Leseprobe aus dem besagten Superman Sonderband 1 („Der Sohn von Superman“ – Superboy) und sieben Seiten eine Leseprobe aus Wonder Woman – Das erste Jahr 1! Schon beim Rebirth Special fand ich dies eher unnötig, denn ich kaufe mir das Heft wegen Superman, nicht wegen irgendwelchen anderen Comichelden. Hier hätte ich lieber einen längeren Superman-Comic – oder besser noch: Weniger Seiten, dafür ein günstigeres Heft. Auf mich wirkt dies etwas wie: Das Rebirth Special lockt mit 2,99 Euro und dann kommen die teuren Hefte. Alá diese kuriosen Zusammenbau-Magazine, wo das erste günstig ist, die anderen viel teurer und man am Ende ein Schweinegeld für irgendeinen zusammengebauten Quatsch ausgegeben hat, der völlig überteuert ist.

Fazit: Superman DC Rebirth #1 gefällt mir sowohl vom Zeichenstil als auch der Story. Das offene Ende lockt die Ausgabe 2, die am 16. Mai 2017 erscheint, zu kaufen. Allerdings finde ich 4,99 Euro für 40 Seiten Comic ziemlich happig. Der Rest der insgesamt 68 Seiten besteht nämlich vermehrt aus Werbung für weitere Comichefte und Leseproben.

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